Keine Nudelsieb-Führerscheine in Wien?

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4 Gedanken zu “Keine Nudelsieb-Führerscheine in Wien?

  1. Arrgh, Bruder! Unfassbare Ungerechtigkeit ist dir widerfahren, und ich weiß ganz sicher, dass dieses Verfahren den Frevel aus der Welt schafffen wird! Ich versuche Menschen-un-mögliches, um dir in der schweren Stunde beizustehen!

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  2. Sehr geschätzter Bruder der Gemeinde des FSM!

    Ich würde liebend gerne bei der Verhandlung dabei sein, bin aber an diesem Tag in Frankreich bei einem Spaghetti-Seminar.

    Um den VGH von der tatsächlichen Existenz des FSM und damit auch Deines Glaubens zu überzeugen, sende ich Dir zur Unterstützung der Berechtigung Deines Anliegens folgende wissenschaftliche Begründung, die auf der Popper’schen Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie basiert und daher zwar widerlegbar ist, aber bisher nicht widerlegt werden konnte. Durch das Aussieben falscher Theorien kommt man, so Popper, der Wahrheit immer näher, ohne jedoch jemals den Anspruch auf Sicherheit oder auch nur Wahrscheinlichkeit erheben zu können.
    Ich bin mir also sicher, dass Du Deinen Führerschein erhalten wirst!
    Sepp

    Die wissenschaftliche Begründung der tatsächlichen Existenz des Fliegenden Spaghettimonsters
    von Sepp Rothwangl, Calende®sign, SEAC-Fellow

    Die Existenz des vom US-amerikanischen Physiker Bobby Henderson postulierten Fliegenden Spaghettimonsters (kurz: FSM) kann sowohl durch Erkenntnisse kosmisch-mythischer Weltanschauung, wie auch durch moderne Astronomie erklärt werden. Ursprünglich entstand das FSM aus einer Religionsparodie Hendersons zur Verteidigung der Evolutionstheorie und war eine Persiflage auf Kreationismus und Intelligent Design bzw. sollte klarstellen, dass mit selber Berechtigung, wie kirchliche Dogmen dies tun, das FSM als oberster Schöpfer gilt. Seine Anhänger bezeichneten sich als Pastafaris und gründen Kirchen. Der wahre Sitz des Spaghettimosters unserer Galaxis kann im Zentrum unserer Milchstraße inmitten eines Schwarzen Lochs identifiziert werden.

    1. Die Erklärung aus antiker mythischer Weltanschauung:
    Es ist eine zahlreich verbreitete Überlieferung vielen antiken Philosophen und Autoren, dass das weiße Band der Milchstraße der Weg der neugeborenen Seelen hinab zur Erde, aber auch der Weg der toten Seelen zurück zum Himmel ist (1). Für Platon und zahlreiche seiner Epigonen galten die beiden Schnittpunkte der Sonnenbahn (Ekliptik) mit der Milchstraße als die beiden Tore zum hinauf und vom Himmel herab, welche die Seelen über die Planeten wie auf einer Leiter erklommen. (29 Auch im Mithraskult und dem Mysterium von Eleusis, dem jahrtausendelangen Staatskult der Athener ist das überliefert. Das Zodiakalllicht, welches an bestimmten Tagen des Jahres entlang der Ekliptik sichtbar ist, und sich entlang des Tierkreises erstreckt, wo auch die Planeten laufen, entsprach dieser Leiter und kreuzte im Frühling einerseits bei den Sternbildern Zwillinge und Stier und im Herbst bei bei Skorpion und Schütze gegenüber das Band der Milchstraße (3, 4). Freilich war der Umstand, dass sich ein Schwarzes Loch im Zentrum unseres Spiralnebels befindet, einst noch nicht bekannt, doch die christliche Identifizierung der Milchstraße mit dem daemon meridianus (High noon devil oder Mittagsdämon) als dem Sitz des mächtigsten aller Geister (5) legt den Schluss nahe, dass dieser Dämon im Zentrum der Milchstraße sitzt.

    2. Die Erklärung durch moderne Astronomie:
    Wie die Beobachtungen moderner Astronomie zeigen, befindet sich in Richtung des Sternbilds Schütze das galaktische Zentrum mit ein Schwarzes Loch, womit sich eine antike Ahnung bewahrheitet, die dort ein Himmelstor verortete.
    Zeitrafferaufnahmen der ESO mit dem VLT von Fixsternen, die einen Ort mit ungeheurer Geschwindigkeit in elliptischen Bahnen wie Planeten umrunden, machen die Position des Schwarzen Lochs deutlich: Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=r3qSr5HmGkI und

    Der Begriff Spaghettisierung, eine Eigenschaft, die dem Spaghettimonster zugeschrieben wird, stammt vom weltberühmten Physiker und Astrophysiker Stehen Hawking aus dessen Buch A Brief History of Time (deutsch: Eine kurze Geschichte der Zeit) (6). Gemeint ist damit die Wirkung der starken Gezeitenkraft in der Nähe eines großen Gravitationspotentials, wie es bei Schwarzen Löchern auftritt. Jedes Objekt, das in die Nähe eines Schwarzen Lochs gerät, wird von diesem wie eine Nudel in die Länge gezogen, bevor es vom Schwarzen Loch geschluckt wird und jenseits des Ereignishorizonts verschwindet(7).
    Vermutlich befinden sich in den Zentren auch anderen Galaxien Schwarze Löcher, wo sich weitere Spaghettimonster befinden könnten. Noch unbewiesen ist die Theorie der Wurmlöcher. Dies sind theoretische Gebilde, erstmals im Jahre 1935 von Albert Einstein und Nathan Rosen beschrieben und deshalb ursprünglich Einstein-Rosen-Brücke genannt. (8) Wie bei einem Tunnel könnte ein Wurmloch, speziell bei Verbindung eines Schwarzen Lochs und eines Weißen Lochs als Schwarzschild-Wurmloch dienen, das nur in eine Richtung durchquerbar ist. Prinzipiell ist es denkbar, dass Wurmlöcher zwei Orte derselben Raumzeit oder zwei unterschiedliche Raumzeiten eines Multiversums miteinander verbinden, wodurch verschiedene Spaghettimonster untereinander kommunizieren könnten (9)

    Zitate
    (1) Herbers, Klaus; Hrsg.: Jakobus und Karl der Grosse: von Einrads Karlsvita zum Pseudo-Turpin . Gunter Narr Verlag, 2003
    (2) Beke Latura, George : Plato’s Visible God: The Cosmic Soul Reflected in the Heavens (https://www.academia.edu/1936800)
    (3) Beke Latura, George: Plato’s X & Hekate’s Crossroads – Astronomical Links to the Mysteries of Eleusis (https://www.academia.edu/9702551)
    (4) Beke Latura, George : Plato’s Cosmic X: Heavenly Gates at the Celestial Crossroads (https://www.academia.edu/9702551)
    (5) Bertola, F.: The Milky Way through the Ages: An Iconographic Journey. Cosmology Across Cultures ASP Conference Series, Vol. 409 (http://adsabs.harvard.edu/abs/2009ASPC..409..237B)
    (6) Hawking, Stephen: Eine kurze Geschichte der Zeit. rororo science Sachbuch, 1998
    (7) Sterne und Weltraum: http://www.spektrum.de/artikel/833532
    (8) Wikipedia: Wurmloch (https://de.wikipedia.org/wiki/Wurmloch)
    (9) Vaas, Rüdiger: Tunnel durch Raum und Zeit. 7. Auflage. Franckh-Kosmos, Stuttgart 2015

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