Ein seltsames Erlebnis mit Homöopathen

WIR SIND UMGEZOGEN

https://pastafari.at/ein-seltsames-erlebnis-mit-homoeopathen

Werbeanzeigen

2 Gedanken zu “Ein seltsames Erlebnis mit Homöopathen

  1. Erschreckender Bericht. Aus meiner Sicht hat man da auch von universitärer Seite zu lange geschlafen: man kümmerte sich nicht um den von Homöopathen betriebenen Schnuh, in der Hoffnung, es werde mit der Verbreitung antiwissenschaftlichen Gedankengutes in der Bevölkerung schon nicht so schlimm werden – OBWOHL so manche Universität das Ganze sogar noch unterstützt, indem man für Stiftungsprofessoren die Hand aufhält und satt einkassiert.

    Wenn hier auf beiden Seiten der Diskussion Professoren stehen, darf man sich nicht wundern, wenn die Fans sich einfach aussuchen, welcher Professor der wahre Wissenschaftler ist. Und man muss das ja fast schon als Fortschritt werten… allzu oft war es doch so, dass die Homöopathen einen Stiftungsprofessor in die Diskussion schickten und auf der anderen Seite stand eine Privatperson. Für Universitäten ist es halt bequem, still die Hand bei den „Alternativen“ und „Komplementären“ aufzuhalten und sich zurückzulehnen, während Leute wie Natalie Grams oder Dr. Norbert Aust die öffentliche Schelte von den Fans der Homöopathen einstecken. Solche Buh-Rufe sind die Folge dieser Taktik.

    Es wäre dringend in Zeiten von Fake-News und Verschwörungstheorien an der Zeit, dass Universitäten sich klar positionieren, dass der Unterschied zwischen Wissenschaft und Pseudowissenschaft auch in medizinischen Fragen wieder deutlicher für den wissenschaftlichen Laien sichtbar wird. Man hat eigentlich schon viel zu lange gewartet. Meine Meinung…

    Kleine Korrektur hätte ich zum Text: Die Dachorganisation heißt nicht AESAC, sondern EASAC, European Academies Science Advisory Council.
    (https://easac.eu/fileadmin/PDF_s/reports_statements/EASAC_Homepathy_statement_web_final.pdf)

    Grüße

    Gefällt 1 Person

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.